Durchflussmessung nach dem Ultraschalllaufzeitverfahren
Die Ultraschalldurchflussmessung nach der Laufzeitdifferenzmethode ist ein seit Jahren etabliertes und bewährtes Messverfahren. Gemessen wird zunächst die mittlere Fließgeschwindigkeit (vm) Ihres Mediums. Zusammen mit dem gegebenen Leitungsquerschnitt (A) kann dann leicht und äußerst genau der Durchfluss (Q) nach der Formel Q = vm x A ermittelt werden. Die nachfolgende Bilderstrecke führt Sie durch Grundlagen und Vorteile dieser Präzisionsmethode.
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Generierung der Ultraschallsignale

Montierte Ultraschallsensoren
Die Ultraschallwandler wandeln nach dem piezoelektrischen Prinzip elektrische Spannungsignale in akustische Ultraschallsignale. Die Signalauskopplung erfolgt über eine auf die Signalfrequenz angepasste Membrane. Eine akustische Anpassschicht im Gehäuse des Wandlers stellt dabei sicher, dass die Signalenergie in Richtung Rohrleitung und nicht in Richtung Gehäuse emmitiert wird. Beim ClampOn-Verfahren arbeiten dabei immer 2 Ultraschallsensoren als ein sog. akustischer Pfad zusammen.
Ultraschallsignale zur Fließgeschwindigkeitsmessung

Messprinzip Ultraschalllaufzeit
Wie können die Ultraschallwandler zur Durchflussbestimmung verwendet werden?
Im einfachsten Fall werden zwei Ultraschallwandler nebeneinander auf einer Rohrleitung montiert und senden sich gegenseitig Ultraschallsignale zu, jedes Signal wird dabei über die Rohrwand in Richtung des Empfängers reflektiert. Die Ultraschallwandler arbeiten hierbei wechselseitig als Empfänger und Sender und bilden einen sogenannten akustischen Pfad.
Der Übertragungsverhalten der Signale kann man sich leicht an einem Beispiel aus dem Alltag verdeutlichen. Das Durchschwimmen eines Flusses mit der Strömung (hier mit v gekennzeichnet) geht deutlich schneller als gegen den Strom. Genauso verhält es sich mit den Ultraschallsignalen. Das Signal, das in Richtung des strömungsabwärts gelegenen Wandlers geschickt wird (t1) hat eine kürzere Laufzeit als das Signal gegen die Strömung (t2). Aus diese Differenz zwischen Hin- und Rücksignal kann nun die Fließgeschwindigkeit des Wassers sehr genau berechnet werden.

Grundsätzlich können die Sensoren je nach Platzverhältnissen und Applikation
im sogenannten Z- und V-Modus an Ihrer Rohrleitung angebracht werden. Beim Z-Modus werden die Signale direkt, d.h. ohne Reflexion über die Rohrwand, zum Empfänger geschickt. Dadurch sind die Signalstärken höher, wodurch diese Installationsart bei großen Rohrleitungen, bzw. hoher Gas- oder Feststoffbelastung empfohlen wird.
Einbindung in das Prozessleitsystem
Die Fließgeschwindigkeit wird im Messumformer unter Berücksichtigung der Rohrdaten in den Durchfluss umgerechnet. Das Durchflusssignal wird dann z.B. per 4..20mA oder Modbussignal an Ihr Prozessleitsystem übergeben. Das portable Gerät Portaflow-C hat darüber hinaus einen großen internen Speicher (SD-Karte) und einen leistungsstarken Akku, wodurch viele Messreihen an wechselnden Messstellen ohne Unterbrechung möglich werden.
Laufzeitdifferenzverfahren - Übersicht
Wartungs- und Kalibrierfrei
Berührungsfreie Messtechnik
Schnelle Montage ohne Auftrennen der Rohrleitung
Hohe Durchflussmessgenauigkeit bis 1%
Genauigkeit bleibt auch bei ungünstigen Störmungsverhältnissen
Hohe und zuverlässige Signale durch modernste
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